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Neuer START-Stipendiatenjahrgang in NRW aufgenommen

43 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erhalten Aufnahmeurkunde von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann.

"Null Bock" – das trifft auf die 43 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die jetzt in Nordrhein-Westfalen in das START-Stipendienprogramm aufgenommen werden, nicht zu. Bereits als Voraussetzung für das Stipendium bringen sie gesellschaftliches Engagement und gute schulische Leistungen mit. Zudem überzeugen die 27 Mädchen und 16 Jungen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren mit vielseitigen Interessen.

Ein Projekt der Hertie-Stiftung -gGmbH

Auf ihrem Weg zum Abitur oder Fachabitur begleitet sie START, die größte deutsche Förderinitiative für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, mit einer materiellen und einer ideellen Förderung. Diese ermöglicht in Nordrhein-Westfalen die START-Stiftung – ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – gGmbH zusammen mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 29 weiteren Partnern.

Schulministerin Sylvia Löhrmann überreicht gemeinsam mit Integrationsminister Guntram Schneider die Aufnahmeurkunden an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der Feier im Düsseldorfer tanzhaus nrw und gibt ihnen mit auf den Weg, weiterhin ihre Ziele zu verfolgen: "Nicht die Herkunft, sondern ihre Leistungsbereitschaft und ihr persönlicher Einsatz sollen das Kriterium dafür sein, dass junge Menschen erfolgreiche Bildungsbiographien schreiben können. Mit dem Stipendium werden die Schülerinnen und Schüler darin bestärkt, ihren Interessen nachzugehen und engagiert für ihre Überzeugungen einzutreten. Damit sind sie Vorbilder, die  anderen Mut machen", so Ministerin Löhrmann.

Die Ministerien für Schule und für Integration des Landes NRW fördern zwei Personalstellen bei der Landeskoordinationsstelle, die die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit auswählt und betreut.

Vielfalt der Geselschaft

Integrationsminister Guntram Schneider: „Von Afghanistan bis Vietnam – die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten spiegeln die ganze Vielfalt unserer von Migration geprägten Gesellschaft wieder. Und sie zeigen, welches Potential in Menschen mit Migrationshintergrund steckt. Sie wollen in der Schule und im Leben etwas erreichen – und mit ihrem sozialen und ehrenamtlichen Engagement beweisen sie, dass für sie auch das Miteinander zählt.“

Robert Hasse, Geschäftsführer der START-Stiftung gGmbH, erläutert: „Bei  START geht es vor allem darum, das Potenzial der bereits engagierten jungen Leute weiter zu entfalten,  indem ihnen zusätzliche Schlüsselqualifikationen für die schulische und berufliche Laufbahn sowie für eine aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens vermittelt werden. Essentiell ist hier die ideelle Förderung in Form von Bildungsseminaren, aber auch der Zugang zu Kulturveranstaltungen, Exkursionen in Unternehmen sowie Beratungsangebote für die weitere Ausbildungs-, Studien- und Lebensplanung.“

START gibt den Stipendiaten die Möglichkeit, ihre individuellen Fähigkeiten und Interessen zu identifizieren, bestehende Talente auszubauen und in Projekten zu erproben und zu festigen.  Als Grundlage bringt der neue START-Stipendiatenjahrgang bereits vielfältige Interessen mit. Oftmals engagieren sich die Bewerberinnen und Bewerber in ihrem direkten Umfeld  sogar parallel; in der Schule, z. B. als Klassensprecher/in oder Sanitäter/in, in der Familie und im Bekanntenkreis, z. B. durch Übersetzungsarbeiten, Nachhilfe oder die Betreuung von Geschwistern, und in der Freizeit bei sportlichen Aktivitäten, z. B. als Coach für Jüngere.

Heinz Rüdiger Grunewald, Geschäftsführender Gesellschafter der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis gGmbH, erklärt stellvertretend für die weiteren Partner in Nordrhein-Westfalen dazu: „Die neuen Stipendiaten gehören zu insgesamt 176 nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schülern, die aktuell von START gefördert werden. Wir bauen darauf, dass sie wie die 345 jungen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen seit 2006 als START-Stipendiaten bereits die Hochschulreife erreicht haben, mit unserer Unterstützung noch stärker in ihre Rolle als Akteure der Gesellschaft hineinwachsen.“

Wichtige Rolle der Partner

Die Beteiligung der Partner ist für die Durchführung des Förderprogramms sehr wichtig.START hat mittlerweile rund 120 Partner, die sich entweder finanziell einbringen – ein Stipendium kostet pro Jahr 5.000 € – oder sich mit Sachleistungen und personellem Einsatz im Bildungsprogramm beteiligen. „Ohne die Unterstützung verlässlicher Partner könnten wir das Stipendium nicht so vielseitig gestalten und erfolgreich durchführen. Das breit gefächerte Partnerspektrum reicht von langjährigen Unterstützern aus  großen Stiftungen mit ähnlichem inhaltlichen Fokus, öffentlichen Einrichtungen, die einen Beitrag für die nächste Generation leisten wollen über sehr aktive kleine lokale Initiativen und Vereine bis hin zu Privatpersonen, die der Gesellschaft etwas zurück geben möchten“, so Robert Hasse.

Muhabirce/ Düsseldorf

 

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