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Link: Ein respektvolles Miteinanderleben in Duisburg

Link: Ein respektvolles Miteinanderleben  in Duisburg Nach dem eklatanten Polizeieinsatz in Duisburg-Bruckhausen hatte sich Oberbürgermeister Sören Link deutlich zum das Vorgehen der Polizei geäußert.

Die Ereignisse hatte er der WAZ gegenüber kommentiert und den Satz "Asozial bleibt asozial - egal, aus welchem Land jemand stammt" gebraucht um die Situation zu beschreiben. Dieses Spruch hatte bei den Türkischen Kommunity in Duisburg aufsehen erregt und sie hatte gefordert, dass der OB sich bei der Community entschuldigt.

Anschließend kam die Mülleimer Geschichte. Stadt Duisburg hatte eine neue Kampagne gestartet, um die Menschen ihre Umgebung sauber zu halten zu sensibilieren. Dafür wurden in der Stadt einige Mülleimern mit Namen darunter wie Mehmet, Gülcan türkischen Namen versehen und einige Sprüche dazu geschrieben: "mach et Mehmet, Hau rein Gülcan" etc. Obwohl auch typische deutsche Namen dabei benutzt wurden, fühlten sich Türkische Kommunity in Duisburg beleidigt.

Diese Themen haben wir zur Sprache gebracht und mit einem mini Interview die Fragen zu Herrn Oberbürgermeisten Sören Link gestellt:

Link: Ein respektvolles Miteinanderleben  in DuisburgHerr Link, es wird behauptet, dass Sie im Bezug auf den Vorfall in Bruckhausen von Familie Kara mit der Polizei folgenden Satz vor der Presse ausgesprochen haben: "Asozial bleibt asozial" was genau wollten Sie dadurch in Ausdruck bringen?

Sören Link: Ich habe damals über grundsätzliche Phänomene von Massenaufläufen gesprochen. Dabei ging es um Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die durch aggressive Schaulustige massiv behindert, wo Einsatzkräfte bespuckt, beleidigt oder bedroht wurden. Meine Kritik war und bleibt: Ein solches Verhalten darf nicht toleriert werden. Dass Menschengruppen Einsatzkräfte - sei es Polizei, Ordnungsamt oder Feuerwehr-  behindern, können wir nicht hinnehmen. Ich habe mich dabei nicht zu dem Verhalten eines einzelnen geäußert und dieses auch nicht bewertet. Leider sind solche Probleme auch in Duisburg in letzter Zeit immer wieder aufgetreten. Dieses Verhalten ist für mich nicht hinnehmbar. Im Ernstfall müssen wir uns alle auf die Durchsetzungskraft der Ordnungsbehörden verlassen können. Wer meint, zu Unrecht z.B. durch die Polizei belangt zu werden, dem stehen in unserer Demokratie rechtsstaatliche Wege offen. Massenaufläufe gehören nicht dazu.

Link: Ein respektvolles Miteinanderleben  in DuisburgSeit 2012 setze ich mich als Oberbürgermeister aller Duisburgerinnen und Duisburger mit klaren Worten für ein respektvolles und friedliches Miteinander aller Menschen in Duisburg ein - unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Nationalität. Dies habe ich in zahlreichen Gesprächen und Reden deutlich zum Ausdruck gebracht, ob b  ei Einbürgerungsfeiern, beim Fastenbrechen, beim runden Tisch der Religionen oder bei der zentralen Demonstration gegen PEGIDA. Insbesondere geht es mir um gleiche Chancen und Perspektiven für junge Menschen, egal welcher Herkunft. Duisburg beweist seit vielen Jahren, dass ein gutes Zusammenleben möglich ist. Diesen Kurs möchte ich gerne fortzusetzen und damit weiterhin eine erfolgreiche Politik für alle Menschen in Duisburg gestalten.

Ein anderes Thema ist, dass an mehreren Stellen von der Stadt Duisburg Mülleimer mit verschiedenen Namen aus verschiedenen Nationen beschriftet worden sind. Was genau sollte es bewirken? Sind Sie der Meinung, dass dies die Menschen auf die Umwelt und Ihr Verhalten aufmerksam machen kann?

Sören Link: Die Kampagne der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ruft die Duisburgerinnen und Duisburger mit Plakaten auf den öffentlichen Abfallbehältern dazu auf, ihren Müll nicht auf die Straße zu werfen. Mit einfachen Sprüchen auf 6.000 Papierkörben sollen die Menschen persönlich und direkt angesprochen werden. Die Motive lauten etwa "Hau rein, Hanna!", "Sauber, Steffi!, "Lass krachen, Lisa!," "Alles klar, Andi!" oder "Geht doch, Gülcan!". Türkische Namen gehören für mich selbstverständlich mit in eine solche Kampagne, schließlich leben viele Menschen mit türkischen Wurzeln in Duisburg und sind Teil unserer Stadt.

Durch die aktuelle Berichterstattung kennt jetzt jeder unsere Mülleimer - und nutzt sie hoffentlich auch, damit die Abfälle nicht auf der Straße landen. Denn genau das ist das Ziel der Kampagne."

Muhabirce/Ibrahim Ergül- DUISBURG

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