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50 Jahre Türkischunterricht in NRW

50 Jahre Türkischunterricht in NRW Am 03. Mai 2019 wurde im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen das 50. Jahr des Türkischunterrichtes in Nordrhein-Westfalen gefeiert. Diese Organisation wurde von dem Münster Generalkonsulat und weiteren Mitarbeitern unterstützt.

Der Nachmittag begann um 16 Uhr mit den Dankes- und Grußreden. Hierfür leitete das Generalkonsulat Münster den Abend ein.

Necmettin Güler, Konsularattaché, türkische Generalkonsulat in Münster: „Der Türkischunterricht wurde eingeführt, damit die Türken kein Problem haben bei der Rückkehr. Doch nun sind wir eine große Community, die zusammenhalten sollte.“

Annete Berg, Gelsenkirchener Stadträtin: „Eine Sprache entspricht einem Menschen. Zwei entsprechen zwei Menschen. Das ist ein Schatz. Diese Fähigkeit ist eine Ressource, die wir beibehalten müssen.“

Sebastian Watermeier, SPD Landtagsabgeordneter: „Wer fremde Sprache nicht kennt, weiß nichts von eigenem.“

Celalettin Ağırbaş (v.L) Pınar Gülün Kayseri (Generalkonsulin Münster) Pınar Gülün Kayseri, Generalkonsulin, türkisches Generalkonsulat Münster: “Unser gemeinsames Ziel ist es die Bildung unsere Schüler zu unterstützen.“

Celalettin Ağırbaş, einer der ersten türkischen Lehrer in Deutschland, hatte schließlich das Wort. Er setzte seine Dankesrede auf Türkisch fort, woraufhin er mit Plaketten geehrt worden ist.

Zum Ende hinaus erfolgte die Podiumsdiskussion mit Susanne Blasberg-Bense, Lehrbeauftragte, schulfachliche Dezernentin und Leiterin der Schulabteilung in der Bezirksregierung Arnsberg, mit Professor Dr. Cemal Yıldız, Botschaftsrat für Bildung der Türkischen Botschaft in Berlin, mit Professor i.R. Dr. Wilhelm Grießhaber, ehemaliger Leiter des Sprachzentrums, mit Dr. Ahmet Ünalan, Politologe unf Soziologe und mit Jürgen Mathey, schulfachlicher Dezernent für Gymnasien und die Sekundarstufe 2 der Gesamtschule bei der Bezirksregierung Münster.

Mit der Beteiligung der neu absolvierten Lehrer und Lehrerinnen handelte die Diskussion über die Einführung des Faches Türkisch als Fremdsprache. Auch wenn alle vier Podiumsdiskussionteilnehmer gleichnah derselben Meinung waren, dass es notwendig sei Türkisch als Fremdsprache einzuführen, gibt es dennoch Anknüpfpunkte, die erstmal beseitigt werden müssen, damit überhaupt eine erfreuliche Nachricht weitergegeben werden kann.

Ahmet Ünalan: „Als deutscher Staatsbürger mit türkischem Hintergrund, habe ich das Recht mit meinen Steuern in meiner Sprache und ein Teil in meiner Kultur entsprechend gefördert zu werden.“

Der Abend wurde mit angenehmen und zukunftsorientierten Meinungen beendet. Damit gibt es einen positiven Ausblick für die zahlreichen türkisch Absolventen bzw. Lehrer.

Muhabirce/Betül Bayro- Foto Nezahat Kılınç/ GELSENKIRCHEN

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