Text Resize

-A +A

Deutschlandradio wird Mitglied bei "Verfolgen statt nur löschen"

Deutschlandradio - KÖLN- Deutschlandradio © Bettina Fürst-Fastré Deutschlandradio ist ab sofort Mitglied bei "Verfolgen statt nur Löschen", einer Initiative, mit der sich Medienaufsicht, Strafverfolgung und Medienhäuser in Nordrhein-Westfalen dem Schutz von Freiheit und Demokratie im Netz verschrieben haben.

Seit der Gründung im Januar 2017 arbeiten dabei verschiedene Akteure mit dem Ziel zusammen, Hassrede im Netz nicht nur zu löschen, sondern auch strafrechtlich zu verfolgen. Die Initiative konnte erste Verurteilungen von strafbaren Hass-Postings erwirken, die durch das stetig wachsende Netz an Kooperationspartnern zur Anzeige gebracht wurden.

 Dr. Tobias Schmid - © LfM NRVDie Landesanstalt für Medien NRW hatte die Initiative gemeinsam mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW), dem Landeskriminalamt NRW, der Polizei Köln und den Medienhäusern Mediengruppe RTL Deutschland, Rheinische Post und Westdeutschem Rundfunk gegründet. Kölner Stadt-Anzeiger, Express, Deutsche Welle und der Verband der Internetwirtschaft e.V. (eco) schlossen sich 2019 an. Die Mitglieder der Projektgruppe haben die Möglichkeit, Hasskommentare direkt bei der ZAC NRW anzuzeigen, sofern Verdacht auf einen Verstoß gegen das Strafrecht besteht.

“HASS UND HETZE HABEN KEINEN PLATZ, NIRGENDWO”

Deutschlandradio wird Mitglied bei "Verfolgen statt nur löschen"  © LfM NRW Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, begrüßt das neue Mitglied: "In den aktuellen Tagen scheint vieles ungewiss – bis auf eines: Nur gemeinsam kann man Krisensituationen bewältigen. Umso mehr freuen wir uns, dass Deutschlandradio uns zukünftig im Kampf gegen Hassrede im Netz unterstützt und mit uns dafür einsteht, das Internet als einen Raum für konstruktive Debatte und im Sinne einer demokratischen Medienordnung zu schützen."

Stefan Raue- Deutschlandradio © Bettina Fürst-Fastré Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue: "Unsere Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova stehen für unabhängige und fundierte Information genauso wie für offene und kontroverse Debatte. Wir fordern und fördern den Respekt vor der Meinung anderer. Diesen Anspruch haben wir im Radio genauso wie im Netz. Genau deswegen gehen wir entschlossen dagegen vor, wenn ein respektvoller Umgang mit Füßen getreten wird. Hass und Hetze haben keinen Platz, nirgendwo."

E-MAİL SENDEN

Wenn Sie im Internet auf Hasskommentare oder sonstige grenzwertige Inhalte stoßen, können auch Sie sich gerne an die Landesanstalt für Medien NRW wenden. Wir prüfen Ihre Meldung und gehen jedem Hinweis nach. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail mit der entsprechenden URL an die Meldestelle der Landesanstalt für Medien NRW: beschwerde@medienanstalt-nrw.de.

Muhabirce/Foto: Deutschlandradio © Bettina Fürst-Fastré DÜSSELDORF

MAGAZİN& KÜLTÜR

Foto: ©AA
Thursday, 30.07.2020
Muğla'nın Bodrum ilçesinde, Kurban Bayramı'nda süslenen koçun altın bilezikle nişanlıya hediye edilmesi geleneği devam ediyor. Çağlar Göktaş (27), Konacık Mahallesi'ndeki nişanlısı Damla Özbek'in (25...

MEKANLAR&LOCATIONS

Konak Restaurant yeni adresinde
Friday, 29.05.2020
Almanya'nın Gelsenkirchen kentinde marka haline gelen Konak Restaurant, aynı şehirde Flora caddesi 9 numarada yeni mekanıyla hizmete açıldı. İş adamı Erol Konak tarafından Gelsenkirchen'de ,...

TOPLUM- GESELLSCHAFT

Almanya'da bayram namazı pandemi önlemleri altında kılındı
Saturday, 01.08.2020
Almanya'da yaşayan Müslümanlar, bayram namazı kılabilmek için camilere akın etti. Namazlar, pandemi nedeniyle sosyal mesafa kurallarına uyularak kılındı. Duisburg’ta yaşayan Müslümanlar bayram namazı...

YEMEK KÖŞESİ- KÖSTLICHKEITEN

Özellikle çocuklar doğru ekmekle doğru şekilde beslenmeli
Friday, 22.02.2019
Ankara'da 12 yıldır ekmek sektöründe bulunan Mine Ataman (40), Anadolu'da ekmeklerin ekşi maya ve uzun fermantasyonlarla yapıldığını söyleyerek, "Ekşi maya ve uzun fermantasyonla ekmek yaptığımızda...

DERNEKLER- VEREINE